Rasieren gehört für viele Deutschen zum täglichen Ritual. Das kann die Haut reizen. Um die Rasur so schonend wie möglich zu gestalten, verwenden die Meisten deswegen Rasierschaum oder ein ähnliches Produkt, um ihre Haare auf die Rasur vorzubereiten und die Haut gleichzeitig zu pflegen. Rasierschaum kommt aus einer Dose und kann direkt nach dem Sprühen benutzt werden, somit nimmt die Anwendung kaum Zeit in Anspruch. Auf der Haut bildet er einen Schaumteppich. Dieser sorgt dafür, dass sich die Haare aufrichten. Die Klinge gleitet besser über die Haut. Die Rasur wird so deutlich gründlicher und sanfter als bei der Trockenrasur. Einige Menschen haben besonders trockene Haut, für sie gibt es Rasierschaum mit einem zusätzlichen Pflegeeffekt.
Rasierschaum gibt es in verschiedenen Preisklassen, wobei teuer nicht unbedingt besser bedeuten muss. Wie gut man einen Schaum verträgt, hängt zum Großteil auch von der eigenen Haut ab. Wie Stiftung Warentest 2004 herausgefunden hat, sind alle Rasierschäume hautverträglich. Meistens bestehen sie aus einem Gemisch aus harten Natrium- und weichen, schnell schaumbildenden Kaliumseifen. Außerdem beinhalten sie Gleit- und Feuchthaltemittel. Bei der Wahl des richtigen Rasierschaums sollte man zudem die Klebrigkeit und die Steifheit beachten. Hier gibt es Unterschiede zwischen den Marken. Herausfinden, womit man am besten klar kommt, kann nur jeder selbst. Gleiches gilt für den Geruch. Was für den einen unangenehm riecht, empfindet der andere als gerade richtig.
Der Markt für Rasierschaum ist groß. Anbieter sind zum Beispiel Nivea, Gillette, Florena, Wilkinson Sword oder Palmolive. Viele Discounter bieten Rasierschaum unter dem Namen ihrer Hausmarke an. Im Vergleich zu den Produkten bekannter Hersteller sind diese Produkte oftmals besonders preiswert.